Round-the-World Part 5: Auckland – Los Angeles

Round-the-World Part 5: Auckland – Los Angeles

Und nun, nach der gewohnten Verspätung (man muss die Rückkehr ja etwas feiern, arbeiten ja irgendwie auch) kommt nun der Rest des Trips, inklusive 4 Flüge und 2 genialer Metropolen:

Flug #5
Air New Zealand, NZ700, 07:00h, Airbus A320
Special: Family Guy & Two and a half Men im IFE – ergo cineastisch überragender Flug

Nach dem Ende unseres Roadtrips ging’s (zumindest für mich :D Andi ist erstmal auf die Cook Islands durch ein gutes Angebot bei Expedia…schöne Anekdote als er mit seiner verranzten Tasche in die Business Class flog: A guy wondering and asking me with my fucked up bag: “Excuse me, just a question why are you actually flying business class” – I just for fun but looking really serious: “Because there is no First, I know it’s weird” :D ) also wieder zurück in die Zivilisation – aber eine extrem weit entfernte Zivilisation: Auckland, New Zealand!

Ziemlich übermüdet kam ich dann nachmittags in der Stadt an, dann fix eingecheckt ins Hotelzimmer (eher Apartment: Wohnzimmer, 2 Schlafzimmer, Küche, Bad – Jackpot!) und ab nach Downtown. Da hier Rugby DER Sport überhaupt ist und Neuseeland gerade im eigenen Land Weltmeister geworden ist, hängt überall alles mit den „All Blacks“ voll – sogar im In-flight-Entertainment gab’s alte Rugypartien zum Anschauen. Daher gleich mal ein Trikot am Hafen rausgelassen und die sehr coole Stadt um die Queen Street herum erkundet. Weil’s kalt wurde nochmal Richtung Hotel zum Umziehen, aber vorher noch fix in einen coolen Pub und Steak + lecker Local Beer konsumiert.

Abends dann nochmal in den Partybezirk Aucklands (an der K-Road, sehr coole Atmosphäre dort), aber irgendwann ging trotz einem Liter Energydrink nix mehr und mit dem Gratis-Bus (fährt überall durch die Inner City, sehr angenehm zum Herumkommen) ab in meine 5-Zimmer-Privatvilla ;) .

 

 

Morgens dann das Complimentary Breakfast reingezogen und zuerst ins „Real Groovy“, einen richtig coolen Musikladen mit einem Haufen CDs, Merch, Kunst, Vintage-Zeug und generell ziemlich interessantem Krempel (ähnlich wie Urban Outfitters, aber mehr Indie). Ziel für den Morgen war aber Mount Eden, um eine Aussicht über die Gegend zu haben. Also hoch mit Bus und zu Fuß, und einen richtig netten Blick über die Stadt vom Rand eines Vulkankraters aus gesehen. Auch sehr cool: Oben war eine Weltscheibe (Wie in der Parfümwerbung aus den 90ern: „Die Erde ist eine Scheibe, Galilei! NEEEEIN!!!“) mit den Entfernungsangaben zu den Metropolen der Welt. Frankfurt war mit 18.170km mit am weitesten entfernt. Irgendwie interessant, wenn man drüber nachdenkt, dass die Welt nur 40.000km Umfang hat und man dadurch nur maximal 20.000km von daheim weg sein kann – also war ich mit 18.170km ziemlich nah am Maximum dran :) .

Dann wieder runter und nochmal in die K-Road am Tag (war noch besser, besonders die vielen kleinen asiatischen Läden und Restaurants) und langsam wieder Richtung Airport, da der Flug nach Los Angeles abends losging. Jedenfalls hat mich Neuseeland überraschenderweise sehr begeistert.

 

 

Flug #6
Auckland – Los Angeles: Air New Zealand, NZ2, 22:45h, Boeing 777ER
Special: Längster Flug mit 10.500 Kilometern Distanz

Wieder mal cooler Anflug mit Sicht über die Weiten LA’s (einfach riesig die Stadt), und nach der Landung gleich zu Avis und meinen Chevy Camaro SS mit 426PS abgeholt – das Ding hat einfach tierische Power, die man erstmal richtig auf die Straße bringen muss :) . Hat aber jedenfalls extrem Spaß gemacht und war das Geld (eh sehr günstig gewesen) auf jeden Fall trotz hoher Tankrechnung wert.

 

 

Erster Stop war traditionsgemäß wie immer der In-n-Out-Burger am LAX Airport, da dort die Flugzeuge immer in 30m Höhe über einem hinweg landen – sehr cool :) . Dann fix ins Hotel in der Nähe von Venice Beach, und am Abend hoch zum Griffith Observatory die geile Aussicht über die Stadt genießen. Im Anschluss natürlich an den Sunset Strip und an den Ampeln die ganzen Reichen und Schönen mit ihren Maseratis zersägt. Jedenfalls für alle Fans von Hardrock & Metal ein „Must-See“ die Ecke, da in Läden wie dem Whisky-a-Gogo oder dem Roxy die Karrieren von Mötley Crüe, Guns’n'Roses und den Doors angefangen haben. Jetzt hängt an diesen Läden ein riesiges Plakat mit ausgerechnet „Rammstein“ – wer hätt’s gedacht :) . Cooles Detail auch – die ganzen Parkplatzwächter haben alle so rote Lichtschwerter in der Hand, um einen ins Parkhaus zu winken; überall also Jedi-Ritter am Straßenrand :)

Am nächsten Tag zog’s mich erstmal an den Strand von Santa Monica und Muscle Beach, dann ging’s auf dem Pacific Highway Richtung Norden nach Malibu – unter anderem zur Strandvilla aus „Two and a Half Men“. Leider hat sich dann das Wetter verschlechtert, also ging’s für 2h zum Shoppen in die Mall. Wetter wurde wieder besser, und ich musste unbedingt noch mit der Karre nach Compton & Inglewood zu Dr. Dre („It’s gotta be Compton, City of Compton…“) heizen :) . Also schön klassischer Hiphop im Auto aufgelegt und zum Ursprung des Selbigen gefahren. Leider war die Zeit dann vorbei, und ich musste in den Flieger Richtung London steigen.

 

 

Flug #7
Los Angeles – London: Air New Zealand, NZ2, 17:00h, Boeing 777ER
Special: 3 Stunden lang München in “SimCity” auf dem iPad nachgebaut – daher wenig Schlaf

 

In London noch kurzer Airportaufenthalt (kann es sein, dass London Ziel #1 für deutsche Pubertierende geworden ist, um sich von den Eltern abzunabeln? Nur Güllegespräche in der Airport-Wartehalle) und mit der guten alten Lufthansa zurück nach Frankfurt.

 

Flug #8
Lufthansa, LH907, 13:55h, Airbus A321
Special: Redseliges Ehepaar mit Flugangst hintendran – durch die über einstündige Dauerbeschallung der Frau kenne ich nun so ziemlich alle Farben der Möbel in ihrem Haus

 

Das war also mein Trip um die Welt – geil war’s! Nun kann ich mich zum Kreise derer zählen, die eine Weltreise gemacht haben und insgesamt auf allen 5 Kontinenten waren. Für alle, die Fliegen nicht für eine Qual halten, kann ich den Trip auf jeden Fall weiterempfehlen. Auch wenn’s sich nach viel Programm anhört, war es relativ relaxt – natürlich kein Erholungsurlaub (den bräuchte ich jetzt :) ), aber auch kein purer Stress. Ebenso ein kurzer Gruß an alle, die prophezeit haben (wie bei meinem Trip quer durch die USA), dass die Zeit nie im Leben reicht – das hat sie locker und wir haben alles gesehen, was wir auf dem Trip sehen wollten. Falls ihr selbst Interesse bekommen habt, kontaktiert mich – gerne geb ich Tipps an euch weiter. Bis zum nächsten Reiseabenteuer – spätestens bis zu meinem Kurztrip nach Indien im März! :)

 

Zusammenfassung:

Flüge: 8/8
Zeit im Flugzeug: 55h
Bereiste Kontinente: 4
Roadtrip-Kilometer: 3.700
Weitester Stop von zuhause: 18.170km
Zurückgelegte Flugkilometer: 41.756km


 

Comments
3 Responses to “Round-the-World Part 5: Auckland – Los Angeles”
  1. Haelt says:

    Servus! War bei Avis in der Cool Car Collection, da kannst du einen spezifischen Wagen bestellen. Hat insgesamt 100€ gekostet, was im Vergleich zu den Taxikosten oder anderen Wagenklassen echt günstig war. Und macht extrem Spaß :)

  2. Florian says:

    Ein netter Wagen! Was hast Du dafür bezahlt und (noch wichtiger) hast Du genau den bestellt oder ist das eine besondere Kategorie mit ähnlichen Fahrzeugen?

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  1. [...] 4 Legs über Auckland und Los Angeles, inklusive Fazit für alle, die eventuell ähnliches planen: Round-the-World Part 5: Auckland – Los Angeles : Corycides – Blog for Stuffs Danke für das virtuelle Mitreisen, hoffe es hat Spaß [...]



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